Auf Sand gebaut . . .

Renovierung der Gemeindehaussandsteinmauerhaben wir mit St. Willibald ganz bestimmt nicht!
Aber die für den Bau vor Hunderten von Jahren verwendeten Steine sind Buntsandsteine.
Weil der Transport des Materials damals noch sehr aufwendig war, ist dieses – soweit möglich – in der näheren Umgebung der Baustelle gebrochen worden, und das war für unser Kirchengebäude und das Pfarrhaus die Gegend um Nürnberg.
Auch wenn der Stein die Witterung und die Umwelteinflüsse sehr gut überdauert hat, der Zahn der Zeit hat doch an ihm genagt. Insbesondere das in der Neuzeit im Winter verwendete Streusalz, was in Verbindung mit Wasser eine sehr aggressive Flüssigkeit ergibt und durch die vielen Fahrzeuge als Salznebel aufgewirbelt wird.

Buchen für Büchenbach

Buchen für BüchenbachIm Rahmen der Umgestaltung des Außenbereichs der Ev. Martins-Kita sind mehrere neue Bäume angepflanzt worden: Unser Kirchenvorsteher, Herr Klaus Braun, stiftete Kastanienbäume. Die Kirchengemeinde hat außerdem Buchen angeschafft und damit an die Namensgebung unseres schönen Ortes angeknüpft. Aus diesem Grund hat sich auch die politische Gemeinde an der Aktion beteiligt und die Kosten für einen Buchenbaum übernommen. Kita-Leiterin Angelika Wießmeier und Pfarrer Mario Ertel bedankten sich dafür bei Bürgermeister Helmut Bauz und bei Herrn Klaus Braun.

Die Taufglocke läutet wieder

Die TaufglockeSeit Jahrhunderten kommen Menschen in unsere Kirche und empfangen dort u.a. die heilige Taufe. Sie markiert einen entscheidenden Wendepunkt im Leben eines Menschen, nämlich den Beginn des Lebens in Gemeinschaft mit Gott. In der Taufe wird einem Menschen Gottes bedingungsloses Ja zugesprochen.
Ein großer Grund zur Freude - nicht nur für den Täufling und seine Familie, sondern auch für unsere ganze Gemeinde! Aus diesem Grund hat der Kirchenvorstand beschlossen, ab diesem Jahr einen alten Brauch wiederzubeleben: Das Läuten der Taufglocke, während am Taufstein eine Taufe vollzogen wird.
 
Die Taufglocke ist unsere kleinste Glocke mit dem höchsten Ton. Sie trägt die Inschrift "Lasset die Kindlein zu mir kommen", ein Zitat von Jesus aus Markus 10,14. Jedes Mal, wenn am Taufstein eine Taufe gespendet wird, läutet nun wieder parallel dazu die Taufglocke und tut der ganzen Gemeinde kund: Jetzt empfängt ein Mensch die Taufe.
Nutzen Sie die Gelegenheit, wenn Sie dieses Läuten hören, innerlich daran Anteil zu nehmen und stimmen Sie mit ein durch ein Gebet um Gottes Segen für den Täufling.

Karl-Barth-Jahr

Reformierte und lutherische Kirchen erinnern 2019 mit einem Karl-Barth-Jahr an den Schweizer evangelischen Theologen. Karl Barth hatte 1919 mit seiner Auslegung des Römerbriefes aus dem Neuen Testament der Bibel sein erstes theologisches Werk veröffentlicht.

Karl BarthGegen Adolf Hitlers Aufstieg zur Macht und der ideologischen und organisatorischen Gleichschaltung des öffentlichen Lebens samt der evangelischen Kirche wehrte sich Karl Barth. Bereits im Juni 1933 greift Barth öffentlich in die Auseinandersetzung des deutschen Kirchenkampfs ein, seine Schrift "Theologische Existenz heute!" wird innerhalb eines Jahres 37.000 Mal verbreiteten. Und schließlich von den Nationalsozialisten verboten.
1934 wird zu einem entscheidenden Jahr für Karl Barth im Kampf gegen den Nationalsozialismus: er weigert sich, den Amtseid auf Adolf Hitler abzulegen und gründete zusammen mit einer kleinen Gruppe anderer Protestanten die "Bekennende Kirche". Im Wesentlichen zusammen mit Hans Asmussen und Thomas Breit verfasst Karl Barth die "Barmer Theologische Erklärung", die auf der ersten Bekenntnissynode am 31. Mai 1934 von 139 Vertretern aus 18 Landeskirchen einstimmig angenommen wird.

Stacheldrahtkerze

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