Aus dem Gemeindebrief vom
Juni - September 2019

Aus dem Kirchenvorstand

In seiner Sitzung am 13.03.19 hat sich der Kirchenvorstand u.a. mit folgenden Themen befasst:
Zum 01.09.2019 tritt die Kirchengemeinde mit ihrer Martins-Kita dem Geschäftsführungsmodell für Kita-Trägerschaft im Dekanat Schwabach bei. Hierbei werden auf Dekanatsebene voraussichtlich 2 Personen angestellt, die sich um die Verwaltung der Kindertagesstätten im Dekanat Schwabach kümmern. Diese Aufgaben haben in den letzten Jahren immens zugenommen. Ziel ist es, die Pfarrer und Kirchenvorstände von zu viel Verwaltungsarbeit zu entlasten.

Pfarrer Ertel betonte in der Sitzung, dass die Verantwortung der Trägerschaft sowie die Entscheidungsgewalt über Finanzen, Personal und grundlegende pädagogische Ausrichtung nach wie vor bei der Kirchengemeinde verbleibt. Es findet keine „Entmachtung“ des Kirchenvorstands statt und auch keine Abwälzen von Verantwortung auf andere Träger. Insbesondere im alltäglichen operativen Geschäft wird der zukünftige Geschäftsführer für spürbare Entlastung sorgen. Alle wichtigen Entscheidungen treffen aber auch künftig der Kindergarten- und Personalausschuss sowie der Kirchenvorstand. An beiden Gremien wird der Geschäftsführer lediglich mit beratender Stimme beteiligt sein.

Kita-Leiterin Angelika Wießmeier konnte als Mitglied der Mitarbeitervertretung an der Auswahl der Bewerber für die Geschäftsführerstelle selbst teilnehmen. Diakon Herrmann, bislang bereits im Kirchengemeindeamt tätig und für die Arbeitssicherheit zuständig, ist aus ihrer Sicht eine hervorragende Wahl für die diesen Posten.
Der Beschluss fiel einstimmig.

Des weiteren standen etliche Bauangelegenheiten auf der Tagesordnung:
Das Mauerstück am Ende des Pfarrgartens neben dem Tordurchgang an der Westseite des Kirchhofs muss dringend saniert werden, da es sich immer stärker geneigt hat. Vorsorglich ist es bereits abgestützt worden. Ein Bauzaun soll nun für noch mehr Sicherheit sorgen. Der Kirchenvorstand hat Frau Architektin Claudia Nachtrab beauftragt, sich der Sanierung anzunehmen.

Zur weiteren Planung der Renovierung unserer Aussegnungshalle hat der Kirchenvorstand auf Anregung von Frau Nachtrab eine Untersuchung des Kanals im Bereich des Friedhofs in Auftrag gegeben. Dadurch soll der genaue Verlauf geklärt sowie mögliche Schäden am Kanal festgestellt werden. Außerdem kann auf dieser Grundlage die künftige Entwässerung geplant werden.

In der Sitzung vom 10.04.2019 wurde die neue Friedhofsordnung beschlossen. Wichtige Neuerungen sind die Möglichkeit, Grabstätten in einem teilanonymen Urnenrasenfeld zu ermöglichen. Hierzu wird auf dem Friedhof ein Grabfeld westlich der Aussegnungshalle neu gestaltet. Ferner wurden die Grablaufzeiten aufgrund der Bodenverhältnisse bzw. der Grababdeckung angepasst. Die Gebühren für die Grabstätten wurden ebenfalls neu kalkuliert und entsprechend angepasst.

Für die Kindertagesstätte wurde die Anschaffung eines neuen Spielhäuschens für den Außenbereich beschlossen. Hierbei beteiligt sich der Elternbeirat an den Anschaffungskosten.
 
Lothar Budde
 
Die Neue Friedhofsordnung, Grabmal- und Bepflanzungsordnung und
Gebührenordnung wurden durch den Kirchenvorstand beschlossen. Sie tritt ab
dem 1. Mai in Kraft. Sie kann zu den üblichen Bürostunden im Pfarramt
eingesehen werden.